Publikationen
Viele gesellschaftspolitisch umstrittene Themen berühren die zentralen Verfassungsnormen aus Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes: der Schutz ungeborener Kinder, das Problem der „Sterbehilfe“ (mit verschiedenen Facetten), der so genannte „Hirntod“, der Embryonenschutz im Rahmen der Fortpflanzungsmedizin, die Präimplantationsdiagnostik, die Stammzellforschung und das Klonen.
Zu den genannten Themen habe ich mich – im Allgemeinen oder in Bezug auf Detailfragen – mit verschiedenen Publikationen geäußert. Auf den folgenden Seiten werden diese mit der genauen Fundstelle nachgewiesen. Einige Beiträge stehen auch zum Download zur Verfügung.
Sollten Sie Interesse an einem Aufsatz oder Artikel haben, der nicht online abrufbar ist, setzen Sie sich bitte mit mir per E-Mail in Verbindung.
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A Structured Analysis of the Concept of Brain Death
Theoretical Medicine and Bioethics 2026; 2026
https://link.springer.com/article/10.1007/s11017-026-09748-3
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Der „Hirntod“ als Todeszeichen im Bestattungsrecht
Wirtschaft und Verwaltung 1/2025; Seiten 19-24; 2025
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Das „Hirntod“-Konzept und der Tod des Menschen. Eine Untersuchung aus der Perspektive prozessualer Beweiswürdigung. (923 Seiten)
Nomos-Verlag, Baden-Baden; 2025
Die Behauptung, der „Hirntod“ sei ein sicheres Todeszeichen („Hirntod“-Konzept), ist die rechtliche Grundlage „postmortaler“ Organentnahmen. Wendet man die beweisrechtlichen Grundsätze zur Prüfung von Gerichtsgutachten auf das „Hirntod“-Konzept an, erweist es sich als unbegründet. Das gilt auch für die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Feststellung des „Hirntodes“. Sie verstoßen gegen das Transplantationsgesetz. Der Gesetzgeber hat selbst keine Definition von „Tod“ festgelegt. Die Behauptung, der „Hirntod“ zeige den Tod sicher an, kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Unterzieht man die Argumentation zugunsten des „Hirntod“-Konzepts einer genauen Analyse, ergibt sich, dass Patienten mit Hirnfunktionsausfall keine Leichen sind.
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Der isolierte Hirnfunktionsausfall als sicheres Todeszeichen? Zum Beschluss des BGH v. 29.5.2024 – 4 StR 138/22 –
Medizinrecht; Seiten 263-269; 2025
2024
Realistische Intuition und virtueller Tod: das Hirntodkonzept auf dem Prüfstand
intensiv (32); Seiten 71-75; 2024
Organentnahmen ohne sichere Todesfeststellung und Aufklärung
Lebensforum 1/2024; Seiten 26-29; 2024
Die Genehmigungstätigkeit des Bundesgesundheitsministeriums zu Tod und „Hirntod“
Gesundheitsrecht; Seiten 628-635; 2024
Widerspruchsregelung, „Hirntod“-Konzept und Aufklärung
Praxis Palliative Care Nr. 65; Seiten 26-29; 2024
Todesfeststellung und Wesentlichkeitstheorie
Deutsches Verwaltungsblatt; Seiten 1531-1538; 2024
Organspendeaufklärung, Selbstbestimmung und Widerspruchsregelung
Die Öffentliche Verwaltung; Seiten 1040-1050; 2024
2023
Falsche „Hirntod“-Feststellung in Deutschland
Medizinrecht 11/2023; Seite 863 ff.; 2023
Das unbegründete „Hirntod“-Konzept
Juristen Zeitung 21/2023; Seite 947 ff.; 2023
2021
Ethische, psychosoziale und legale Aspekte der Behandlung hirntoter Schwangerer (Mitautor)
Ann-Kristin Reinhold, Christian K. Markus, Markus Kredel, Rainer Beckmann, Wolfgang Muellges†, Monika Rehn, Achim Wöckel, Patrick Meybohm, Norbert Roewer, Peter Kranke; Anästhesiologie Intensivmedizin Notfallmedizin Schmerztherapie; Seite 536 ff.; 2021
2016-2020
Anmerkung zu den Beschlüssen des AG Lübeck vom 24. und 29.10.2019
Betreuungsrechtliche Praxis (Zwangsbehandlung); Seite 38 f.; 2020
Kein genereller Anhörungsverzicht in Betreuungs- und Unterbringungssachen aufgrund der Corona-Pandemie
Zeitschrift für das gesamte Familienrecht; Seite 735 ff.; 2020
Der „Hirntod“ – kein überzeugendes Todeskriterium
Neue Justiz; Seite 298 ff.; 2020
Kontrafaktische Darstellung des Hirntod-Konzepts
Nervenheilkunde 9/2020; Seite 572 ff.; 2020
Postoperative Fixierung im Krankenhaus – Zwangsbehandlung mit Richtervorbehalt?
Betreuungsrechtliche Praxis 5/2019; Seite 190 ff.; 2019
Gedächtnisschrift für Herbert Tröndle
Schriften zum Strafrecht, Band 347, Rainer Beckmann / Gunnar Duttge / Klaus Ferdinand Gärditz / Christian Hillgruber / Thomas Windhöfel (Hrsg.); Seite 1028; 2019
Am 1. Oktober 2017 starb der frühere Präsident des Landgerichts Waldshut-Tiengen, Prof. Dr. Herbert Tröndle, im Alter von 98 Jahren. Tröndle gehörte wegen seiner schriftstellerischen Tätigkeit, nicht zuletzt als Kommentator des StGB, als gefragter Gutachter vor dem Deutschen Bundestag und dem Bundesverfassungsgericht, aufgrund einer wirkmächtigen akademischen Lehrtätigkeit sowie durch die Kraft seiner Persönlichkeit zu den führenden deutschen Strafrechtswissenschaftlern des XX. Jahrhunderts. Am 24. August 2019 jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal. Aus diesem Anlass haben sich Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zusammengefunden, um den Verstorbenen mit einer Gedächtnisschrift zu ehren. Der Band enthält Beiträge zu den vielfältigen wissenschaftlichen Themen Tröndles, also zum Strafrecht mitsamt seinen philosophischen und verfassungsrechtlichen Grundlagen, vor allem aber zum Schutz des menschlichen Lebens.
Indikation und „Therapiezieländerung“
Medizinrecht 8/2018; Seite 556 ff.; 2018
2011-2015
Verfahrenspfleger nach dem „Werdenfelser Weg“ – gäbe es diese Initiative nicht, müsste sie erfunden werden!
Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen, Sonderausgabe Nr. 1; Seite 23 ff.; 2015
Es gibt kein gutes Töten. Acht Plädoyers gegen Sterbehilfe
Manuskriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG, Waltrop; Herausgeber: Rainer Beckmann/Claudia Kaminski/ Mechthild Löhr, Edition Sonderwege; 2015
Der Pfegebedarf wird sich bis zum Jahre 2050 mehr als verdoppeln und entsprechend verteuern. Dieses Problem soll der assistierte Suizid auf scheinbar sanfte Weise aus der Welt schaffen. Seine Einführung stellt aber nichts weniger in Frage als die Solidarität des Menschen, seine Menschlichkeit. Wer aus einem Recht auf Selbstbestimmung ein »Recht« auf ärztlich assistierten Suizid ableitet, übersieht, dass die Grundlage der Selbstbestimmung das Leben ist. Selbstbestimmung und Sterbehilfe schließen sich aus. Aus dem neuen Angebot der Suizidbeihilfe würde bald ein soziales Druckmittel werden: Niemand soll mehr einem anderen zur Last fallen. Die acht Autoren dieses Bandes kritisieren die Beihilfe zur Selbsttötung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – Philosophie, Medizin, Gesellschaft, Recht und Praxis. Gemeinsam warnen sie vor einer ungeheuerlichen Entwicklung.
Tödliche Patientenverfügung
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 102 ff.; 2015
Der Einsatz besonders geschulter Verfahrenspfleger zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen
Betreuungsrechtliche Praxis 2/2014; Seite 53 ff.; 2014
Nis Randers – eine Ballade universaler Menschlichkeit
längsseits 1/2013 (Zeitschrift der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger); 2013
Der „natürliche Wille“ – ein unnatürliches Rechtskonstrukt
Juristenzeitung; Seite 604 ff.; 2013
Der Embryo – ein würdeloses Wesen?
In: Menschsein – von Anfang an. Zur Auseinandersetzung um die Verfügbarkeit des menschlichen Lebens, Tagungsdokumentation, hrsg. v. Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn; Seite 14 ff.; 2012
Ärztebefragung „Sedierung am Lebensende“
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 110 ff.; 2011
Der „Hirntod“ – die unsicherste Diagnose der Welt
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 122 ff.; 2011
Abschied vom Embryonenschutz? Der Streit um die PID in Deutschland
J. P. Bachem Medien, Köln; Herausgeber: Peter Schallenberg/Rainer Beckmann; 2011
Bislang galt das deutsche Recht zum Schutz des menschlichen Embryos als restriktiv. Aber mit der Entscheidung vom 6. Juni 2010 hat der Bundesgerichtshof die Selektion von Embryonen in bestimmten Fällen für straffrei erklärt. Extrakorporal erzeugte menschliche Embryonen können daher vor der Übertragung in die Gebärmutter auf Gendefekte und Erbkrankheiten untersucht und ggf. „aussortiert“ werden. Diese Entscheidung führt zu einer neuen politischen und gesellschaftlichen Debatte über die Präimplantationsdiagnostik (PID) und den rechtlichen Status des Embryos.
2006-2010
Wünsche und Mutmaßungen – Entscheidungen des Patientenvertreters, wenn es keine Patientenverfügung gibt
Familie, Partnerschaft, Recht; Seite 278 ff.; 2010
Kapitel „Patientenverfügung“, „Vorsorgevollmacht“ und „Betreuungsverfügung“
In: Ida Lamp (Hrsg.), Umsorgt sterben, Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase begleiten, Stuttgart; Seite 194 ff.; 2010
Sterben in Würde
In: Stephan E. Müller/Rainer Beckmann (Hrsg.), Menschenwürdig Sterben – aber wie? (3. Eichstätter Gespräche zur Biomedizin und Bioethik; Reihe „Glaube und Ethos“ Bd. 9); Seite 9 ff.; 2010
Menschenwürdig sterben – aber wie? Medizinische, juristische und ethische Aspekte
Lit-Verlag, Münster, Berlin; Herausgeber: Stephan E. Müller/Rainer Beckmann; 2010
Angesichts der schwierigen Lage Sterbender in manchen Krankenhäusern wünschen sich viele Menschen für sich und ihre Angehörigen ein „Sterben in Würde“. Ist damit aber unbedingt der ärztlich unterstützte Suizid zum selbst gewählten Zeitpunkt gemeint? Oder kann es Alternativen geben, die der Würde des Menschen eher gerecht werden? Antworten auf diese Frage müssen im interdisziplinären Gespräch gesucht werden. Im vorliegenden Band kommen deshalb neben der philosophischen und theologischen Grundlegung auch medizinische und juristische Aspekte zum Tragen, insbesondere der Ansatz der Palliativmedizin und die vieldiskutierte Problematik der Patientenverfügung.
Patientenverfügungen. Die gesetzliche Reglung und ihre Entscheidungswege
In: Stephan E. Müller/Rainer Beckmann (Hrsg.), Menschenwürdig Sterben – aber wie? (3. Eichstätter Gespräche zur Biomedizin und Bioethik; Reihe „Glaube und Ethos“ Bd. 9); Seite 71 ff.; 2010
Menschenwürdig sterben – aber wie? Zur Diskussion über Sterbehilfe in Deutschland.
In: Georg Kaster (Hrsg.), Sterben – an der oder durch die Hand des Menschen?, Münster; Seite 13 ff.; 2009
Euthanasie – Wohin treibt die Sterbehilfedebatte?
In: Gerhard Stumpf (Hrsg.), Irregeleiteter Fortschritt, 17. Theologische Sommerakademie in Augsburg 2009, Augsburg; Seite 161 ff.; 2009
Patientenverfügungen nach der gesetzlichen Regelung
Medizinrecht; Seite 582 ff.; 2009
Präimplantationsdiagnostik und Embryonenschutzgesetz
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 125 ff.; 2009
Patientenverfügungen – zwischen Autonomie und Fürsorge
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 49 ff.; 2008
Der Parlamentarische Rat und das „keimende Leben“
Der Staat 4/2008; Seite 551 ff.; 2008
L’accertamento del decesso: la morte cerebrale è affidabile?
Rubettini Editore; In: Roberto de Mattei (ed.), Finis Vitae. La morte cerebrale è ancora vita? Consiglio Nationale delle Ricerche/Rubettini Editore, Roma (Italienische Fassung von „Determining Death: is Brain Death Reliable?“); Seite 25 ff.; 2007
Schriftliche Stellungnahme zur Anhörung zum Thema Stammzellenforschung
Deutscher Bundestag, 16. Wahlperiode, Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, BT-Drs. 16(18)193j; Seite 25; 2007
Kinder, Familie, Bevölkerung – rechtlich betrachtet
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 7 ff.; 2006
Juristische Fragen im Zusammenhang mit Pränataldiagnostik, insbesondere Arzthaftungsrecht, Beratungspflicht
In: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (Hrsg.), „Hauptsache gesund?“ – Elternschaft im Zeitalter der Pränataldiagnostik, Dokumentation der Würzburger Fachtagung vom 8. April 2006; Seite 79 ff.; 2006
Kinder, Familie, Bevölkerung – rechtlich betrachtet
Sinus-Verlag, Krefeld; In: R. Beckmann/M. Löhr/S. Baier (Hrsg.), Kinder – Wunsch und Wirklichkeit; Seite 81 ff.; 2006
Kinder: Wunsch und Wirklichkeit. Kinder und Familien in einer alternden Gesellschaft
Sinus-Verlag, Krefeld; Herausgeber: R. Beckmann/M. Löhr/S. Baier; 2006
Die Geburtenzahlen gehen zurück – und die Zahl der alten Menschen steigt. Langsam aber sicher gerät der Altersaufbau unserer Gesellschaft aus dem Gleichgewicht. Umfragen zufolge wünschen sich die meisten jungen Menschen nach wie vor eine Familie und Kinder. Doch immer seltener wird dieser Wunsch realisiert. Was sind die Ursachen dieser Entwicklung? Was sind die Folgen? Welche Strategien sind notwendig, um das „Ja zum Kind“ zu unterstützen? Wo kann und muss die Politik ansetzen, damit wieder mehr Kinder in unserem Land das Licht der Welt erblicken? Mit diesen Fragen befassen sich fachkompetente Autoren aus verschiedenen Disziplinen und Ländern. Sie erörtern die bevölkerungs- und familienpolitischen, die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Aspekte der bestehenden und noch weiter zunehmenden Kinderarmut unseres Landes. Kinder sind unsere Zukunft. Ohne Kinder ist kein Staat zu machen – und keine soziale Sicherung zu organisieren. Das Thema „Kinder und Familie“ geht deshalb alle an.
Modelle zur praktischen Umsetzung von Patientenverfügungen
Herder-Verlag; In: Volker Schumpelick/Bernhard Vogel (Hrsg.), Arzt und Patient – eine Beziehung im Wandel; Seite 466 ff.; 2006
Determining Death: is Brain Death Reliable?
Rubettini Editore; In: Roberto de Mattei (ed.), Finis Vitae. Is Brain Death Still Life?, Consiglio Nationale delle Ricerche/Rubettini Editore, Roma; Seite 27 ff.; 2006
2001-2005
Selbstbestimmung durch Mutmaßungen über den Sterbewillen?
Zeitschrift für Biopolitik 1/2005; Seite 9 ff.; 2005
Patiententötung, Behandlungsabbruch, Schmerzbehandlung
Deutsche Richterzeitung 9/2005; Seite 252 ff.; 2005
Biomedizin-Konvention und Embryonenforschung
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 85 ff.; 2005
Der menschliche Embryo als Subjekt der Menschenwürde
Juristenzeitung; Seite 1010 f.; 2004
Vorschläge zur Regelung von Patientenverfügungen in Deutschland
Imago Hominis (Österreich) 3/2004; Seite 168 ff.; 2004
Sondervotum zum Zwischenbericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin „Patientenverfügungen“
BT-Drs. 15/3700 (13.09.2004); Seite 55 ff.; 2004
Gibt es ein „Recht auf selbstbestimmtes Sterben“?
Sinus-Verlag, Krefeld; In: R. Beckmann/M. Löhr/J. Schätzle, Sterben in Würde; Seite 205 ff.; 2004
Sterben in Würde. Beiträge zur Debatte über Sterbehilfe
Sinus-Verlag, Krefeld; Herausgeber: R. Beckmann/M. Löhr/J. Schätzle; 2004
Das einzige, was von einem Menschen mit Sicherheit gesagt werden kann, ist: er wird sterben. Aber wie wird er sterben? Sterben in Würde ist das Ziel. Wie kann es gelingen? Hierauf gibt es keine einfachen Antworten. Viele Menschen suchen nach Orientierung. Der Informationsbedarf zu Fragen der Sterbehilfe ist groß. Die Stichworte der Debatte über Sterbehilfe sind altbekannt und gleichzeitig hochaktuell. Gerade jetzt wird intensiv über die Zulässigkeit der „passiven“, „aktiven“ und „indirekten“ Sterbehilfe diskutiert, über Sinn und Grenzen von Patientenverfügungen, das strafrechtliche Verbot der Tötung auf Verlangen, die Straflosigkeit der Beihilfe zur Selbsttötung – und allgemein über Selbstbestimmung und Autonomie am Lebensende. Im vorliegenden Buch nehmen Experten verschiedener Fachrichtungen hierzu Stellung. Aus der Sicht des Arztes, des Philosophen, des Theologen, des Sozialethikers oder des Juristen ergeben sich immer wieder neue Perspektiven. In der Summe entsteht hierdurch ein umfassendes Bild der Gesamtproblematik. Ziel dieser Aufsatzsammlung ist es, einen Beitrag zur Meinungsbildung nicht nur für Fachkreise und Politiker, sondern für alle Bürger zu bieten. Das Thema geht uns alle an.
Die rechtliche Regelung der Abtreibung in Deutschland
In: D. u. G. Koch/Rahel e. V. (Hrsg.), Abtreibung. Wer bestimmt wer leben darf?, Wetzlar; Seite 65 ff.; 2003
Wachsendes Lebensrecht?
Zeitschrift für Rechtspolitik; Seite 97 ff.; 2003
Der Embryo und die Würde des Menschen
In: R. Beckmann/M. Löhr (Hrsg.), Der Status des Embryos, Würzburg; Seite 170 ff.; 2003
Der Status des Embryos. Medizin – Ethik – Recht
Johann Wilhelm Naumann-Verlag, Würzburg; Herausgeber: R. Beckmann/M. Löhr; 2003
Der Embryo: Mensch – Zellhaufen – menschliches Leben – Rechtssubjekt – potenzielles Leben – Forschungsmaterial? Ob Präimplantationsdiagnostik, Gewinnung von embryonalen Stammzellen oder Klonen – in allen umstrittenen Handlungsfeldern der Biomedizin geht es um die Nutzung bzw. den „Verbrauch“ von menschlichen Embryonen. Die zentrale Frage der Biopolitik lautet daher: Welchen moralischen und rechtlichen Status hat der Embryo? Wer sich in der Bioethik-Debatte informieren will und klare Argumente sucht, wird hier fündig. Neben den medizinisch-naturwissenschaftlichen Aspekten werden philosophische und theologische Argumente erörtert. Die ärztliche Sicht kommt ebenso zur Geltung wie die juristische Betrachtungsweise. Nicht zuletzt werden auch wirtschaftliche und politische Facetten der Diskussion angesprochen. Im Anhang: Embryonenschutzgesetz, Stammzellgesetz, Aussagen des Bundesverfassungsgerichts, grafische Darstellungen, Glossar.
Grundrechtsschutz in Europa für alle Menschen
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 74 ff.; 2003
Der Embryo – ein würdeloses Wesen?
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 128 ff.; 2003
Rechtliche Aspekte: Normative Grundlagen von PID, Stammzellenforschung und therapeutischem Klonen – verfassungsrechtliche Spielräume
In: Was kann, was darf der Mensch, Symposium zu aktuellen Fragen der Bioethik im Landtag Rheinland-Pfalz am 16. Oktober 2001 (hrsg. vom Landtag Rheinland-Pfalz, Schriftenreihe Heft 17, Mainz); Seite 60 ff.; 2002
Grundrechte nur für „Personen“?
In: Gudrun Lang/Michael Strohmer (Hrsg.), Europa der Grundrechte? Beiträge zur Grundrechtecharta der Europäischen Union, Bonn; Seite 61 ff.; 2002
Rechtsfragen der Präimplantationsdiagnostik
Medizinrecht; Seite 169 ff.; 2001
Zur Strafbarkeit der Präimplantationsdiagnostik nach dem Embryonenschutzgesetz
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 12 ff.; 2001
Bundesregierung soll „therapeutischem Klonen“ einen Riegel vorschieben. Experten der Enquête-Kommission wenden sich gegen „Verrohstofflichung“ von Embryonen / ein Gastbeitrag
Frankfurter Rundschau vom 2. Januar 2001; Seite 5; 2001
1996-2000
Der Streit um den Beratungsschein
Johann Wilhelm Naumann-Verlag, Würzburg; 2000
Arztberuf und Abtreibung
In: Schriftenreihe der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e. V. Nr. 16 (1999), Köln; Seite 17 ff.; 1999
Lebensschutz 1982 bis 1998 – eine Bilanz
Sinus-Verlag Krefeld; In: Johanna Gräfin von Westfalen (Hrsg.), Offensive für das Lebensrecht; Seite 59 ff.; 1999
Anmerkung zu BVerfG, Urt. v. 27.10.1998 – 1 BvR 2306/96, 2314/96, 1108/97, 1109/97 und 1110/97. („Bayerischer Sonderweg zur Regelung des Schwangerschaftsabbruchs“)
Medizinrecht; Seite 138 f.; 1999
Der Streit um die Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure
Neue Zeitschrift für Wehrrecht; Seite 45 ff.; 1998
Embryopathisch motivierte Abtreibungen in Deutschland
Imago Hominis (Österreich) 3/1998; Seite 189 ff.; 1998
Recht und Wahrheit
Verlag Johann Wilhelm Naumann, Würzburg; In: Stefan Rehder/Matthias Wolff (Hrsg.), Der Wahrheit verpflichtet; Seite 123 ff.; 1998
Abtreibung in der Diskussion. Fünfzig Behauptungen und ihre Widerlegung
Sinus-Verlag, Krefeld; 3. überarbeitete und erweiterte Auflage; 1998
Der „Wegfall“ der embryopathischen Indikation
Medizinrecht; Seite 155 ff.; 1998
Karlsruhe und das „Kind als Schaden“
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 1 ff.; 1998
Töten als Beruf?
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 38 ff.; 1998
Rechtsgrundlagen zur Aufhebung nationalsozialistischen Unrechts in der Strafrechtspflege
Juristenzeitung; Seite 922 ff.; 1997
Ist der hirntote Mensch eine „Leiche“?
Zeitschrift für Rechtspolitik; Seite 219 ff.; 1996
1991-1995
Fristenregelung mit Beratungsangebot. Anspruch und Wirklichkeit der neuen Abtreibungsregelung
Zeitschrift für Lebensrecht; Seite 24 ff.; 1995
Die Behandlung hirntoter Schwangerer im Licht des Strafrechts
Medizinrecht; Seite 121 ff.; 1993
Zur Verfassungswidrigkeit der „neuen“ Fristenlösung
Monatsschrift für Deutsches Recht; Seite 1093 ff.; 1992
Zur Verfassungswidrigkeit der Regelung des Schwangerschaftsabbruchs im Einigungsvertrag
Monatsschrift für Deutsches Recht; Seite 117 ff.; 1991
1985-1990
Die Rechtswidrigkeit notlagenindizierter Schwangerschaftsabbrüche
Medizinrecht; Seite 301 ff.; 1990
Das Problem „Schwangerschaftsabbruch“ im Fernsehen
Politische Studien 307; Seite 635 ff.; 1989
Embryonenschutz und Grundgesetz
Zeitschrift für Rechtspolitik; Seite 80 ff.; 1987